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Die Mitte Reiden steht zu ihrer Verantwortung

2. Juni 2025 – Die Ortspartei fasste die Parolen zur Gemeindeversammlung.  

Präsident ad interim Daniel Scheidegger begrüsste die zahlreichen Interessierten. Im ersten Teil wurde die Generalversammlung durchgeführt. Im Jahresbericht 2024 wurde über die verschiedenen Aktivitäten orientiert. Die Mitte Reiden delegiert mit Renate Lang und Marianne Schärli zwei sehr kompetente Frauen in den Gemeinderat. Zudem arbeiten viele kompetente Personen in Behörden und Kommissionen mit. Sie alle mussten einmal gesucht, gefunden und schliesslich gewählt werden. Hierzu erhielt Hans Kunz einen grossen Dank für sein Mitwirken. Interessant waren die Informationen zur Arbeit der Bürgerrechts-, der Controlling-, der Bildungskommission und vom Urnenbüro. Die Jahresrechnung 2024 wurde von Finanzchefin Andrea Lieb vorgestellt. Revisorin Luzia von Matt dankte Andrea Lieb für die perfekte Führung der Kasse. Sie beantragte Zustimmung, und ebenso beantragte sie die Décharge für die Parteileitung. Die Zustimmung erfolgte einstimmig.

Demissionen und Wahlen

Nach vielen Jahren Mitarbeit hat Sixtus Oetterli seinen Rücktritt aus der Parteileitung eingereicht. Daniel Scheidegger würdigte das grosse Engagement und überreicht dem Demissionär ein Präsent. Andrea Lieb trat als Kassierin zurück, bleibt aber in der Parteileitung. Neuer Kassier wird Emmanuel Schärli. Zudem wurde Daniel Scheidegger zum Präsidentengewählt; das „ad interim“ ist somit Vergangenheit.

Parteiversammlung

Im zweiten Teil der Versammlung wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 12. Juni besprochen. Kompetent vorgestellt wurden diese von Renate Lang und Marianne Schärli. Über die traktandierten Vorlagen wurde rege diskutiert. Für die Traktanden „Jahresbericht 2024“ und „Konzessionsvertrag mit der CKW AG“ wurde je einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Umstritten war die Vorlage „Beschränkung der Amtszeit des Gemeinderates“. Bereits im Sommer 2015 lancierte die Mitte Reiden (damals noch als CVP Reiden) eine Gemeindeinitiative, welche eine Amtszeitbeschränkung des Gemeinderates forderte. Die Versammlungsteilnehmenden erinnerten sich gut daran – dem entsprechend waren auch die vorgebrachten Meinungen. Die in der Botschaft zur Gemeindeversammlung veröffentlichten Vor- und Nachteile wurden besprochen. Für die Parolenfassung enthielten sich die beiden Gemeinderätinnen der Stimme. Die Mitte beschloss die Nein-Parole zum Antrag des Gemeinderates auf keine Beschränkung. Im Umkehrschluss heisst das, dass die Ortspartei eine Amtszeitbeschränkung auf 12 Jahre bzw. auf drei Legislaturen befürwortet. Schliesslich standen Renate Lang und Marianne Schärli für die Beantwortung von allgemeinen Fragen zur Verfügung. Diese Möglichkeit wurde gerne genutzt. Mit dem Dank für die Teilnahme und für das Mitwirken beendete Daniel Scheidegger die Versammlung. (mah)

Foto Parteileitung mit dem verabschiedeten Mitglied Sixtus Oetterli (von links): Andrea Lieb, Sixtus Oetterli, Daniel Scheidegger, Marianne Schärli, Renate Lang, Emmanuel Schärli. Bild: Markus Husner

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